Fr

31

Okt

2014

Manchmal bediene ich mich bei Theodor Fontane ...

z.b. mit diesem Zitat "Wer zuviel und zu scharf sieht, sieht auch falsch."


Deshalb brauche ich ab und an eine Auszeit am Meer - wo ist erst einmal unwichtig, nur das Meer muss es sein, denn dort sehe ich nicht viel - nur viel Meer! Es lässt mich runterkommen, wieder zu mir finden, Kraft schöpfen. Ich kann stundenlang Wellen beobachten und ihnen zuhören, ich kann die ständig wechselnden Farben beobachten und sind dann noch ein paar Möwen oder andere Vögel  da - dann bin ich zufrieden, ruhig und glücklich. Das Meer ist meine Supervision, mein Therapeut, meine Medizin.


Die letzte Woche verbrachte ich an der Ostsee und ein paar meiner "kleiner Freuden" - ebenfalls nach Fontane - möchte ich hier zeigen:

Und jetzt freue ich mich auf Montag und die Tiger, auf tolle Tierplakate, auf die Einführung der Artikel und die Arbeit im Hunderterraum! Auf viel buntes, vielfältiges, einzigartiges Leben um mich herum! - Ist schon ein verdammt toller Beruf, den ich da habe!

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Fr

24

Okt

2014

Gerade frage ich mich wieder und das nicht zum ersten Mal, wer für diese "sinnvolle" Verteilung der Ferien in Hessen zuständig ist?

Schon während der Jahresplanung in den Sommerferien ist es mir aufgefallen und nun verstärkt sich die Fragestellung noch einmal (wie schon im letzten Schuljahr): Wer plant eine solche Unterrichts- bzw. Ferienverteilung: 6 Wochen Unterricht - 2 Wochen Ferien - 7 Wochen Unterricht - 3 Wochen Ferien - 11 Wochen Unterricht - 2 Wochen Ferien - 15 Wochen Unterricht - 6 Wochen Ferien.


Mich würden die pädagogischen Grundsätze, die für 15 Wochen Unterricht sprechen (denn danach werden die Schul- bzw.  Ferienzeiten in jedem Bundesland festgelegt), sehr interessieren! Vielleicht kann mir jemand diese sehr ungewohnte Verteilung pädagogisch erklären?

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Fr

24

Okt

2014

Der Zoobesuch am 13.11.2014 steht jetzt

Nun ist auch das Busunternehmen klar, welches uns am 13.11. nach Frankfurt befördern wird.

Eltern werden bzw. können wir leider nicht mitnehmen, da die Vorschriften des Zoos klar sind: 14 + 1.

Genaue Infos bezüglich Abfahrtszeit und Rückkunft werden Ihnen per Elternbrief am ersten Schultag nach den Ferien bekannt gegeben.


Die Klasse 2a wird eine Führung zum Thema "Giraffe und Okapi" genießen, die Klasse 2b zum Thema "Löwe und Tiger". Im Anschluss an die ca. einstündige Führung werden wir ca. noch 2 1/2 Stunden Zeit haben, den Zoo auf eigene Faust zu erkunden. Da wir erst gegen 14 Uhr wieder an der Schule sein werden, denken Sie bitte an ein erweitertes Frühstück für Ihre Kinder und eine Abholmöglichkeit an der Schule - wenn notwendig.

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Mi

22

Okt

2014

Mal wieder ein Medienprojekt

Florian Emrich hat mich mit seinem geplanten Medienprojekt auf die Idee gebracht, selbst mal wieder ein Medienprojekt mit Kindern umzusetzen. Da die Adventszeit ja nun vor der Tür steht, bietet sich natürlich ein Adventskalender an. Mit meiner letzten Klasse, habe ich einen solchen ja mehrmals erstellt. Hier ein Link, damit man sich vorstellen kann, wie das ganze dann fertig aussieht.


Ein gute Anleitung findet man auf der Seite von bibernetz. Diese werde ich jedoch überarbeiten und mit einigen Bildern versehen, damit sie auch für die Hand der Kinder tauglich wird. Sobald sie fertig ist, stelle ich sie gerne auch anderen Interessierten zur Verfügung.


Der fertige Kalender wird dann natürlich ebenfalls hier zu sehen sein.

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Sa

18

Okt

2014

Schneller ...

als gedacht, erwünscht und sogar sinnvoll, sind dieses Mal die Herbstferien da! Gerade haben wir uns nach den Sommerferien wieder eingewöhnt, versuchen unseren Tagesablauf und das Lernen in der neuen, kleinen Gruppe zu strukturieren - schon sind zwei Wochen Pause :-(. Aber Jammern bringt ja auch nichts, deshalb wünsche ich:

P.S. Drei Bilder vom gestrigen, letzten Schultag sind es aber noch wert zu zeigen. Zurecht ganz stolze Kinder:

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Mi

15

Okt

2014

Kein Übungsdiktat am Freitag!

Liebe Eltern,

wir schreiben am Freitag kein Übungsdiktat zu den Lernwörtern Nr. 9. Dies habe ich entschieden, da wir morgen ja die Deutscharbeit schreiben und sich die Kinder für Freitag, den letzten Tag vor den Herbstferien auf jeden Fall "Kunst" gewünscht haben. Diesem Wunsch komme ich sehr gerne nach, da die Tiger diese Woche wirklich intensiv in allen Fächern gearbeitet haben. Wir werden also am Freitag ca. eine Stunde an den Tierplakaten arbeiten und uns anschließend ganz in das Mischen von Violett-Tönen vertiefen :-). Die Tiger brauchen am Freitag also nur ihr Mäppchen, Schere und Kleber, ihr Frühstück und viel Ferien-Laune!


Nach den Ferien werden wir in den ersten zwei Wochen im Hausaufgaben-Wochenplan einige Lernwörter wiederholen und vertiefen, dabei spielen dann auch noch einmal das ABC und die Nomen eine große Rolle. Neue Lernwörter gibt es dann erst ab dem 17.11.2014 und das nächste Übungsdiktat damit erst wieder am 28.11.2014.

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Mi

15

Okt

2014

Die ersten beiden Tierplakate ...

Die ersten beiden Tierplakate sind fertig. Lina hat ihr Plakat zum Delfin und Nelly ihr Plakat zum Seehund fertig- gestellt. Die anderen Tiger arbeiten noch fleißig weiter, ich hoffe in der Woche nach den Ferien werden alle fertig.

 

Was haben wir im Vorfeld getan:

  • Wir haben uns darauf geeinigt, welche Punkte auf dem Plakat behandelt werden sollen (Aussehen, Heimat, Lebensraum, Nahrung, Feinde, Nachwuchs und evtl. Besonderheiten)
  • Wir haben an drei Sachtexten das Markieren im Text geübt.
  • Wir haben versucht Informationen zunächst mündlich, dann schriftlich zusammen zu fassen.
  • Wir haben uns auf 14 Tiere geeinigt, wobei mir wichtig war, dass es sich dabei nicht nur um Säugetiere handelt.
  • Wir haben die Bearbeitung der Tiere "ausgelost" - tauschen war jedoch möglich :-)

 

Ich habe für die Kinder Mappen mit Texten aus Olis Tierwelt und einigen Fotos zusammengestellt, die als Grundlage für die Kindertexte gelten. Bei den Bilder habe ich darauf geachtet, dass ein "Ausmalbild" dabei ist, damit die Kinder sich noch einmal mit dem genauen Aussehen beschäftigen. So merkte Jonas, dass der Eisbär nicht wirklich "weiß" ist. Niklas konnte sich bei seinem Tiger nicht zwischen orange und gelb entscheiden, da die wirkliche Tigerfarbe "irgendwie dazwischen" liegt.

 

Sobald alle Plakate fertig sind, erfolgt die Präsentation im Klassenraum und anschließend die Ausstellung in unserer Halle in der Schule.

 

Übrigens sind die ersten beiden Plakate ganz toll geworden! Ich werde alle Plakate hier noch mit Foto präsentieren.

 

P.S. Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob die Kinder, die diese Woche nicht fertig werden, ihre Plakate zuhause fertigstellen sollen. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden, auch wenn wir dadurch mit unserem "Sachplan" etwas in Verzug geraten. Ich finde es sehr wichtig, dass die KInder ihre Plakate ohne elterliche Hilfe fertigstellen.

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Mi

15

Okt

2014

Es waren vier Rehe

Es waren vier Rehe, alle waren Mädchen. Sie wollten eine neue Spielkameradin. Aber sie warteten schon 20 Wochen, aber keine neue Spielkameradin kam.

 

Dann hatte Nelly eine Idee. Sie sagte: „Wir können doch eine neue Spielkameradin suchen.“ „Ja“, sagte Lina, „wo sollen wir als erstes suchen?“ Nelly und die anderen sagten: „Im Wald gibt es viele Rehe, darum suchen wir als erstes im Wald, dann sehen wir weiter.“

 

Alle vier Rehe machten sich auf den Weg zum Wald. Als sie im Wald angekommen sind, waren sie sehr erschöpft, weil sie ein Wettrennen veranstaltet hatten. Sie legten eine Pause ein. Als sie fertig waren, sagte Lina: „So und wie sollen wir uns aufteilen?“ Nelly sagte: „Du und ich gehen links und Greta und Lena gehen rechts.“ „Okay und wo treffen wir uns?“, fragte Lena. Nelly sagte: „Ich bin ml in den Wald gegangen und dann bin ich rechts gegangen und dann kam eine Kreuzung und ich bin geradeaus gegangen und dann war ich wieder an dem Ort angekommen, wo ich losgegangen bin, also kein Problem.“

„Okay“, sagte Lena, „dann treffen wir uns also bei der Kreuzung. Dann mal los!“

 

Nelly und Lina gingen links, Greta und Lena gingen rechts. Greta entdeckte auf dem Weg einen Igel, aber kein Reh. Lena entdeckte ein Reh. Lena sagte: „Leise, Greta! Ich habe ein Reh entdeckt.“ Wo?“, fragte Greta. „Da!“ Lena deutet auf das Reh. Langsam gingen sie zu dem Reh. Greta sagte: „Hallo, wie heißen sie?“ Das Reh antwortete: „Benni.“ „Oh, schade!“ „Warum?“, sagte Benni. „Gefällt dir mein Name nicht?“ „Doch“, sagte Greta, „aber du bist doch ein Junge.“ „Ja.“ „Weil wir suchen ein Mädchen.“  „Ach so“, sagte Benni. „Weißt du vielleicht, wo ein Mädchen im Wald ist?“, fragte Lena. „Ja.“ „Wo denn?“ „Wenn ihr weiter geradeaus geht und dann an der Kreuzung ein bisschen geradeaus und dann rechts.“ „Danke, übrigens ich heiße Greta und ich heiße Lena. Tschüss.“ „Tschüss“ Greta und Lena gingen weiter.

 

Inzwischen waren Lina und Nelly fast an dem Treffpunkt angekommen. Sie sahen schon die Kreuzung, aber sie hatten noch kein Reh gesehen, nur einen Vogel und einen Hasen. Greta und Lena waren schon an der Kreuzung, sie warteten schon zwei Minuten, dann kamen Nelly und Lina. Lina sagte: „Habt ihr ein Reh gesehen? Wir nicht.“ Lena sagte: „Doch, aber es war ein Junge, er heißt Benni und er hat uns gesagt, wo ein Mädchen ist.“ Wo denn?“ „An der Kreuzung ein bisschen geradeaus und dann rechts und dann geradeaus.“  „Gut, dann mal los!“ Sie gingen den Weg, den Benni ihnen gesagt hatte, aber sie sahen kein Reh, nur Spuren von einem Reh. Sie folgten der Spur, dann teilte sich die Spur. „Komisch“, sagte Nelly, „dann teilen wir uns wieder auf. Ich und Lina gehen rechts und Greta und Lena gehen links.“ „Okay, dann mal los, aber wo treffen wir uns eigentlich?“ „Gehen wir einfach unseren Weg“, sagte Nelly, „dann treffen wir uns bestimmt wieder.“

 

Lina und Nelly stellten fest, dass der rechte Weg kürzer war. Nelly sagte: „Das ist aber komisch!“ Inzwischen hatten Greta und Lena noch kein einziges Tier entdeckt. Greta sagte: „Ich hoffe, dass Lina und Nelly schon ein Reh entdeckt haben, oder?“ „Ja“, sagte Lena, „das hoffe ich auch! Aber vielleicht finden wir ja auch noch ein Reh.“

 

Inzwischen hatte Nelly nur einen Vogel entdeckt und wollte ihn fragen, ob er weiß, wo ein Reh ist, aber der Vogel war zu scheu, er ist einfach weggeflogen. „Nelly“, sagte Lina, „ich habe…“ Nelly unterbrach sie: „Wo ist das Reh?“ Lina sagte: „Ich habe kein Reh sehen, sondern Spuren von einem Reh. Da!“ Lina deutete auf die Spuren. „Los!“, sagte Nelly. „Folgen wir den Spuren!“

 

Inzwischen hatten Greta und Lena immer noch kein Reh gesehen, nur einen Hasen.  Da sagte Greta leise: „Lena, ich habe ein Reh gesehen!“ „Wo?“, fragte  Lena. „Da!“ Greta deutete auf das Reh und sie gingen dorthin. „Hallo“, sagte Greta, „wie heißen sie denn?“ Das Reh antwortete: „Jo.“ „Oh, schade!“ „Warum?“ „Du bist doch ein Junge.“ „Ja.“ „Weil wir suchen ein Mädchen.“ „Ach so“, sagte Jo. „Kennst du vielleicht ein Mädchen?“ „Ja, Melina. Melina war einmal die Freundin von meiner Schwester.“ „Danke. Weißt du vielleicht, wo Melina ist?“ „Ich weiß es nicht genau, aber sie hat mir mal gesagt, dass sie oft an ihren Lieblingsplatz geht“, sagte Jo. Greta fragte: „Weißt du vielleicht, wo ihr Lieblingsplatz ist?“ „Ja, nämlich müsst ihr jetzt geradeaus gehen und dann nach rechts und dann ist da eine Lichtung und die Lichtung ist ihr Lieblingsplatz.“ „Danke. Ich heiße Greta.“ „Und ich heiße Lena. Danke!“ „Tschüss!“ „Tschüss!“ Sie gingen weiter.

 

Inzwischen waren Lina und Nelly am Ziel, zumindest glaubten sie es. Da kamen Greta und Lena. Lina sagte: „Habt ihr ein Reh gesehen? Wir nicht.“ „Wir doch, aber es war schon wieder ein Junge. Er hat uns gesagt, wo ein Mädchen ist und er wusste auch, wie sie heißt, nämlich Melina. Und er hat uns auch gesagt, wo sie meistens hingeht. Wir müssen jetzt rechts abbiegen und da ist eine Lichtung und da geht sie am liebsten hin.“ „Kommt, wir gehen los!“

 

Als sie an der Lichtung ankamen, stand dort ein Reh. Nelly sagte: „ Hallo, wie heißen sie?“ „Melina“, sagte das Reh. „Juhu!“ „Was ist?“, fragte Melina. „Also, wir suchen eine neue Spielkameradin und wir suchen nach einem Mädchen, das unsere neue Spielkameradin sein möchte. Möchtest du?“ Melina sagte. „Ja!“ „Juhu!“ „Wie habt ihr mich überhaupt gefunden?“, fragte Melina. „Das ist eine lange Geschichte! Gehen wir erst einmal nach Hause.“ „Okay!“

 

Als Greta, Lena, Lina, Nelly und Melina wieder zu Hause waren, haben sie Melina die ganze Geschichte erzählt.

 

ENDE

In der Planarbeit geschriebene Geschichte von Greta, 6 Jahre.

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Mo

13

Okt

2014

Silbenkönige

Derzeit tippe ich ja Unmengen von kleinen Texten und Geschichten ab, die die Tiger während der Planarbeit schreiben. Wenn ich die Geschichtenhefte zurückgebe, sprechen wir immer einige Fehler durch, u.a. weggelassene Buchstaben, vor allem die Silbenkönige. In der nächsten Zeit werden wir uns noch einmal intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Da meine Kollegin der 3. Jahrgangsstufe auch gerade noch einmal vertieft mit Silbenkönigen gearbeitet hat, habe ich für uns kleine, ganz einfache Silbenkönig-Plakate erstellt, die wir im Klassenzimmer noch einmal aufhängen werden. Ich selbst habe die Plakate auf DIN A5 verkleinert.

 

Vielleicht kann es ja noch jemand gebrauchen?!

 

Schrift: GruschuDru von Florian Emrich

Die Krone ist selbst gezeichnet

Silbenkönig Plakate.zip
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Sa

11

Okt

2014

Umschauen, abschauen, inspirieren lassen ...

Gerade komme ich zurück vom Tag der offenen Tür des Montessori Campus Friedberg, dessen Sekundarschule ein Exfrosch besucht und dessen Mutter mich eingeladen hatte, den Campus doch einmal anzuschauen.

 

Nach einer herzlichen Begrüßung und einem kurzen Gespräch zog es mich natürlich in die Grundschule und direkt ins "Gläserne Klassenzimmer" der Igelklasse. Dort wurde ich wiederrum sehr herzlich von einer Kollegin begrüßt und sie erklärte mir ausführlich den Aufbau des Raumes, die Zusammensetzung der Klasse und den Tagesablauf.

 

Dann hatte ich ausgiebig Zeit Materialien zu begutachten, Kindern bei ihrer Arbeit zuzuschauen und bekam von einer "Lernbegleiterin" und einer Schülerin gleich eine Einführung in das große Multiplikationsbrett mit Ziffern und Perlen. Die Schülerin nutzte das Brett zum ersten Mal und ich fand es erstaunlich, wie schnell sie den Ablauf verstand.

 

Besonders fasziniert war ich auch von zwei Jungs - etwa im Alter der Tiger - , die mit Fähnchen ganz selbstverständlich die Länder und Hauptstädte Europas auf Korkplatten steckten. Dabei spielten sie sich immer wieder die Bälle zu, ergänzten sich und sahen zur Not auf den vorhandenen Europakarten nach. Dabei war natürlich nicht immer alles richtig, so wurde die Nordsee zeitweilig zur Ostsee - trotzdem war ich von dem Wissen der Kinder ganz in den Bann gezogen und beobachtete bestimmt 15 Minuten still ihr Tun.

 

Natürlich war ich auch von vielen Materialien angetan. Das Deutsch-Material habe ich ganz besonders ausführlich angesehen und einige Anregungen mitgenommen, z.B. für Übungsschubladen zu Rechtschreibphänomenen oder zur Sprachbetrachtung. Ich werde in den kommenden Wochen selbst solche Schubladen herstellen, auf die ich dann auch nach Übungsdiktaten und Lernzielkontrollen hinweisen kann, z.B. "Du hast noch einige Fehler bei der Großschreibung am Satzanfang, übe diese Woche mit Schublade Nr. 4!" - Gerne stelle ich dann hierzu Bilder und Material ein, denn ich denke, das können bestimmt noch mehr KollegInnen gebrauchen!

 

Den Abschluss meines Besuches bildete ein Vortrag der Schulleiterin zur Arbeit an der Montessori-Grundschule. Der bot nicht viel Neues, war wohl aber auch eher für interessierte Eltern ausgelegt. Ein Wermutstropfen gab es dann doch, denn die - sehr junge - Schulleiterin stellte den Unterricht an "normalen" Grundschulen sehr negativ dar: feste Stundentafel, immer am Platz sitzen, Unterricht nach Buch usw. - aber okay, sie will natürlich ihre Schule "verkaufen". Aber wenn ich die Ziele der Montessori-Schule betrachte, die mir in der Präsentation (die leider auch noch einige Rechtschreibfehler auswies, z.B. Tommel-Darbietung, statt Trommel-Darbietung) gezeigt wurden, dann unterscheiden sich diese nicht von unserem Schulprogramm, aber wir gehen natürlich andere Wege.

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